Was ist ein Gehaltskonto?
Ein Gehaltskonto ist ein Konto bei einer Bank, Sparkasse oder einem anderen Kreditinstitut, bei dem in erster Linie das monatliche Gehalt des Kontobesitzers eingeht. In der Vergangenheit wurden die Gehälter der Arbeitnehmer in bar, in der sogenannten Lohntüte, ausgezahlt. Mit Einzug der ersten Girokonten in Deutschland begannen sich auch die Auszahlungsmethoden der Arbeitgeber zu verändern. Neben der Barauszahlung wurde das Gehalt auch per Scheck ausgezahlt, der dann wiederum bei einer Bank eingelöst werden musste. Mit steigender Verbeitung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs wurden Löhne und Gehälter auf Konten überwiesen. Daher stammt auch der Begriff des Gehalts- oder Lohnkontos.
Das Gehaltskonto heute
Heute gibt es das ursprüngliche Gehaltskonto nur noch in Form es gewöhnlichen Girokontos. Ursache dafür ist, dass der bargeldlose Zahlungsverkehr weltweit zugenommen hat. So werden heute Miete, Strom und andere laufenden Kosten nur noch per Überweisung, Dauerauftrag oder Einzugsermächtigung vorgenommen.
Da Lohn und Gehalt (ebenso Rente, Sozialleistungen, Arbeitslosengeld, Hartz IV) nur noch bargeldlos auf ein Konto ausgezahlt werden, ist es eine Grundvoraussetzung, ein Girokonto zu haben. Ein Gehaltskonto kann bei jeder Bank eröffnet werden. Der Kunde muss volljährig sein und sich ausweisen können. Bei Minderjährigen ist das Eröffnen eines Jungend- und Schülerkontos mit der Einwilligung der Erziehungsberechtigten möglich.
Mögliche Gehalts-Girokonten
Konto- gebühr |
Mindest- eingang |
Haben- Zinsen (max. p.a.) |
Dispo- Zinsen (p.a.) |
Ihre Vorteile im Überblick | Link zur Bank mit Online-Antrag | |
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letzte Aktualisierung: 04.04.2025
Kosten eines Gehaltskontos
Die Höhe der monatlichen Grundgebühren bei einem Gehaltskonto können je nach Bank unterschiedlich sein. Ein wichtiger Bestandteil der Kontogebühren besteht aus der monatlichen Grundgebühr. Diese kann je nach Bank zwischen 5 € und 6 € liegen. Hinzu kommen die Kosten für die jeweiligen Buchungsvorgänge, welche z.B. durch Überweisungen entstehen. Um das Eröffnen eines Gehaltskontos für den Kunden attraktiver zu gestalten, bieten immer mehr Banken, Sparkassen oder Direktbanken ein kostenfreies Gehaltskonto zum Teil auch ohne monatlichen Mindesteingang an, in dem unter umständen auch eine bestimmte Anzahl Buchungsposten per Monat kostenfrei oder vergünstigt sind. Einen zusätzlichen Bonus in Form eines Dispokredites oder der EC-Karte gehört ebenfalls mit zu den Angeboten vieler Banken.
Ein Dispokredit und die EC-Karte sind mit zusätzlichen Kosten verbunden. Hier können jährliche Gebühren für die EC-Karte oder Sollzinsen für einen genutzten Dispositionskredit zwischen 6 € und rund 14 € per Jahr anfallen. Um diese Kosten gering zu halten, kann ein Kostenvergleich vor dem Eröffnen eines Gehaltskontos von Nutzen sein.