Geschäftskonto
Jeder der selbstständig oder freiberuflich tätig ist, sollte neben seinem privaten Girokonto auch ein Geschäftskonto oder auch Businesskonto besitzen. Steuerrechtlich gesehen besteht für den Unternehmer keine Verpflichtung ein separates Geschäftskonto zu führen. Trotzdem ist es durchaus empfehlenswert, ein solches Geschäftskonto zu eröffnen, um private und geschäftliche Transaktionen unkompliziert voneinander trennen zu können.
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letzte Aktualisierung: 04.04.2025
Warum ist ein Geschäftskonto wichtig und ab wann benötigt man es?
Entstehen monatlich nur geringe Umsätze durch eine selbstständige, freiberufliche oder kleinunternehmerische Tätigkeit und fällt keine große Anzahl an Buchungen an, so besteht in der Regel kein Bedarf für ein reguläres Geschäftskonto. Hier ist im Normalfall ein privates Girokonto ausreichend, da eine Trennung von geschäftlichen und privaten Ausgaben und Einnahmen ohne großen Aufwand möglich ist. Alternativ kann, wenn dennoch eine getrennte Kontoführung gewünscht wird, bei kleinunternehmerischen Tätigkeiten auch ein zweites privates Girokonto eröffnet werden.
Handelt es sich bei dem Unternehmen jedoch zum Beispiel um eine Kapital- oder Personengesellschaft, oder entstehen monatlich eine größere Anzahl an Buchungsposten zuzüglich einer eventuellen Teilnahme am Lastschriftverfahren wird ein Geschäfts- oder Businesskonto zwingend notwendig, durch das es zu einer strikten Trennung von privaten und geschäftlichen Belangen kommt.
Dieses ist für eine ordentliche Buchführung von großer Bedeutung und erleichtert zudem den Überblick.
Bei einem Geschäftskonto handelt es sich ebenfalls um ein Girokonto, welches jedoch auf die speziellen Bedürfnisse und Anforderungen eines Unternehmens angepasst ist. So ist es für ein Unternehmen mit vielen Buchungsposten zum Beispiel besonders wichtig, dass für diese Buchungsposten keine großen zusätzlichen Gebühren anfallen. Auch sollte dem Geschäftskonto ein Überziehungsrahmen in entsprechender Höhe ermöglicht werden.
Welche Kosten entstehen durch ein Geschäftskonto?
Im Vergleich zum privaten Girokonto ist es eher selten, dass man ein kostenloses Geschäftskonto angeboten bekommt. In der Regel erheben Banken bei einem Geschäftskonto Grundgebühren, welche je nach Bank zwischen 6 Euro und 15 Euro monatlich betragen können. Zusätzlich fallen unter Umständen noch jährliche Gebühren für die ausgehändigten EC- oder auch Kreditkarten sowie für die getätigten Buchungen an.
Vereinzelt bieten Banken auch Komplettpakete an, bei denen neben der Grundgebühr keine Buchungskosten berechnet werden oder bei denen eine bestimmte Anzahl an kostenfreien Buchungen per Monat in der Grundgebühr enthalten ist.
Welches Angebot eines Geschäfstkontos am besten den Bedürfnissen des Unternehmens entspricht, kann nur durch einen individuellen Vergleich entschieden werden.